Im Praxisbuch „Kirchenferne Jugendliche erreichen“ zeigt Rick Bundschuh, mit welchen Konzepten und Tipps Gemeinden und Erwachsene kirchenferne Jugendliche erreichen. Entscheidend ist, dass sie ernst genommen werden, verlässliche Ansprechpersonen haben und die Gemeinde bereit ist, sich selbst zu verändern.
Das Buch umfasst 140 Seiten mit Illustrationen und ist ideal für Menschen und Gemeinden, die nicht nur Jugendliche in ihr bestehendes Angebot einladen wollen, sondern bereit sind, ihnen aktiv entgegenzukommen und dafür auch die eigene Gemeindekultur zu verändern. Die Themenfelder werden in drei grundlegenden Teilen erklärt:
Zu Beginn macht Bundschuh deutlich, dass die kirchenfernen Jugendlichen als Menschen und nicht als Projekte angesehen werden dürfen. Zu schnell verfallen Gemeinden in diese Muster, doch gerade Jugendliche sind sensibel dafür, ob es jemand - oder eine Gemeinde - ernst mit ihnen meint und es wirklich um sie als Person geht.
Gleichzeitig muss die Gemeinde auch schwieriges Verhalten und Konflikte, sowie zusätzliche Kosten aushalten können. Was dabei helfen kann: Jesus selbst ging bewusst auf Außenseiter und gesellschaftlich ausgegrenzte Menschen zu.
Des Weiteren braucht Kontaktarbeit Menschen mit einem Herz für die Jugendlichen, Beziehungsfähigkeiten und einem guten Gespür für ihre Lebensrealität. Die Leserinnen und Leser erfahren, wie wichtig es ist zu beachten, dass die Entstehung von Vertrauen und Veränderung schrittweise erfolgt.
In dem letzten Teil des Buches gibt es tolle Anstöße, wie Kontakt zu den Jugendlichen aufgebaut werden kann. Dabei ist die Priorität das Zuhören, verlässlich zu sein und echtes Interesse gegenüber den Menschen zu zeigen. Angebote und Veranstaltungen können die perfekte Brücke sein, um mit den Jugendlichen eine Beziehung aufzubauen.
Rick Bundschuh ist fasziniert von der neuen Perspektive und der Kritik die frisch Gläubige mit sich bringen. Er brennt dafür, die zeitlosen Wahrheiten des christlichen Glaubens in unsere heutige Sprache und Kultur zu übersetzen. Besonders gut darin ist er, Ungläubige mit Wahrheit und Relevanz zu erreichen: Bei seiner ersten hauptamtlichen Aufgabe als Jugendleiter für 11- bis 14- Jährigen startete er mit 11 christlich aufgewachsen Menschen. Nach etwas über einem Jahr befanden sich schon über 300 Jugendliche in dieser Gruppe, nur 11 davon waren christlich aufgewachsen. Dies schaffte er trotz fehlender Unterstützung und Ressourcen. Seine Motivation: Das lieben, was Gott liebt. Verbunden mit der Hoffnung, Gemeinden dazu zu bewegen, ihre Liebe zu zeigen, indem sie ihre Türen für neue Menschen öffnen.
Das ganze Praxisbuch von Rick Bundshuh erhaltet ihr kostenlos bei Pulse.
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