Mann mit ausgebreiteten Armen

„Pfingsten erinnert mich daran, warum ich überhaupt von Jesus rede“

Pfingsten erinnert uns daran, wie der Heilige Geist die ersten Jünger zu mutigen Zeugen machte. Auch heute wirkt er – persönlich und konkret. Alexander erzählt, warum ihn gerade Pfingsten immer wieder neu motiviert, über Jesus zu reden – und wie ein einfacher Insta-Post zum Auslöser für ein tiefes Gespräch wurde.

Wenn ich ehrlich bin, gibt es Zeiten, da fällt es mir schwer, über meinen Glauben zu sprechen. Ich fühle mich unsicher, frage mich, ob es überhaupt jemanden interessiert – oder ob ich mich vielleicht lächerlich mache. Und dann kommt Pfingsten.

Mehr als ein kirchlicher Feiertag

Pfingsten ist für mich mehr als ein kirchlicher Feiertag. Es ist der Moment im Jahr, an dem ich ganz neu begreife: Ich muss diese Botschaft nicht aus eigener Kraft verkünden. Der Heilige Geist ist es, der Menschenherzen berührt. Und genau das ist an Pfingsten passiert: Aus verängstigten Jüngern wurden mutige Zeugen. Petrus, der noch kurz zuvor Jesus verleugnet hatte, steht plötzlich vor einer riesigen Menschenmenge und predigt so klar und leidenschaftlich, dass sich Tausende taufen lassen.

Mich bewegt das jedes Jahr aufs Neue. Es macht mir Mut, nicht auf meine Worte oder Fähigkeiten zu schauen, sondern auf die Kraft, die Gott schenkt. Ich bin nicht verantwortlich für das Ergebnis – aber ich darf reden, teilen, bezeugen. Und manchmal reicht es schon, ehrlich zu erzählen, was Jesus in meinem Leben verändert hat.

Ein Freund reagiert

Letztes Jahr habe ich zum Pfingstsonntag einen einfachen Insta-Post geteilt:
Ein Bild von einer brennenden Kerze, dazu der Text: „Pfingsten: Als Gottes Geist kam, wurde aus Angst Mut und aus Schweigen Zeugnis. Heute wie damals.“

Ein alter Schulfreund hat mir daraufhin geschrieben: „Was meinst du damit genau?“ Wir haben uns getroffen, geredet – und zum ersten Mal seit Jahren habe ich gemerkt, wie Gott mir in einem Gespräch genau die richtigen Worte schenkt.

Pfingsten erinnert mich daran: Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Und genau mit diesem Geist darf ich unterwegs sein. Und genau mit diesem Geist will ich ein mutiger Zeute, ein Evangelist sein.

Darum liebe ich Pfingsten. Es motiviert mich jedes Jahr neu, nicht zu schweigen – sondern zu bezeugen.

Werdet auch ihr zu mutigen Zeugen!

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