Wie leicht fällt es dir, auf die Straße zu gehen und Menschen von Jesus zu erzählen?
Yola Sandlaß: Ehrlich gesagt fällt es mir jedes Mal wieder von Neuem schwer. Aber ich merke, wie ich schnell mutiger werde, wenn ich mich einmal überwunden habe. Am Ende bleiben immer Freude und Dankbarkeit übrig.
Das heißt, du spürst auch Hemmungen in dir?
Total. Aber für Gott ist das kein Problem. Er kommt mit unserer Angst klar und macht uns zu Überwindern.
Warum verbinden viele Christen mit Evangelisation schlechte Gefühle und Scham?
Ich glaube, das ist unsere Prägung. In unserer Gesellschaft ist Glaube zur reinen Privatsache gemacht worden. Wir haben Angst vor Manipulation und fürchten, dass wir jemandem seine Freiheit nehmen könnten. Das ist natürlich Quatsch. Ganz viele Menschen, gerade in Ostdeutschland wissen fast nichts von Jesus. Warum sollten wir ihnen nicht von der besten Nachricht, die diese Welt je gehört hat, erzählen? Wir wollen niemanden überreden, Christ zu werden, aber wir wollen den Menschen die Chance geben, Jesus zu begegnen.
Was war für dich ein wichtiger Impuls, um entspannter auf Leute zugehen zu können?
Mich ermutigt das Vorbild der Apostel und Jünger in der Bibel. Die Apostelgeschichte erzählt davon, wie sie mutig das Evangelium verbreiteten. Schon damals gab es immer zwei Reaktionen: Annahme oder Ablehnung. Und das ist okay. Mein Auftrag ist es die Botschaft weiterzugeben, den Rest darf ich meinem Herrn überlassen.
Wie lebst du den Lifestyle in deinem Alltag weiter?
Eigentlich ist es kein Lifestyle, sondern eine Beziehung. Worauf es da ankommt, wissen wir alle: Zeit zusammen verbringen, erzählen, was einen bewegt, zuhören, gemeinsam unterwegs sein. Ich will Jesus einfach überall dabeihaben.
"ON FIRE" ist ein jugendmissionarischer Einsatz in Ost- und Mitteldeutschland. Er findet dieses Jahr vom 30. Juli bis 13. August statt. Los geht’s mit sechs Tagen Kongress: Inklusive biblischem Input, Anbetung und Teamzeiten sowie Trainingseinheiten, wie man durch Pantomime, Tanz oder Sketchboard auf Jesus hinweisen kann. Danach geht’s in Teams zu einem neuntägigen Einsatz in Ostdeutschland, um dort durch Straßeneinsätze und Jugendabende die Liebe Gottes zu verbreiten.
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