Ein lachendes Mädchen

Eine Freundin von Jesus

Ein Kind, das frei betet, laut seinen Glauben bekennt und sogar noch dazu einlädt, hat alles begriffen.
Andrea Schlesier

Andrea hat bei den Kinderbibeltagen erlebt, wie zwei Mädchen im Alter von 8 Jahren entschieden haben, dass Jesus ihr Freund werden soll. Hier erzählt sie ihren Sprinkle-Moment, der ihr Herz tief berührt hat:

Unsere Landeskirche bietet in den Winter- und Sommerferien Kinderbibeltage an, bei denen Kinder Jesus erleben und sich mit sportlichen Aktivitäten austoben sowie ihre kreativen Fähigkeiten unter Beweis stellen dürfen. Während der Winterfreizeit habe ich den Kindern die Geschichten Nehemias nähergebracht.

Habe ich genug getan?

Am Ende der Kinderbibeltage habe ich den Kindern gesagt: „Wenn ihr Jesus als persönlichen Freund haben möchtet, dann könnt ihr in der Bastelzeit zu mir kommen.“ Zwei junge Mädchen haben das Angebot gehört und sind nacheinander zu mir gekommen. Ich durfte ihnen in einem Nebenraum die frohe Botschaft von Jesus erklären. Dort haben wir gemeinsam gebetet und die zwei Mädchen haben Jesus in ihr Herz eingeladen. Obwohl die Mädels fröhlich hinaushüpften, kamen mir Zweifel, ob sie alles richtig verstanden hatten. Ich fragte mich, ob ich genug getan hatte.

„Ich bin jetzt eine Freundin von Jesus!“

Als wir am Schluss der Kinderbibeltage alle gemeinsam gebetet haben, hörte ich die 8-jährige ganz mutig sagen: „Danke, Jesus, dass ich jetzt dein Freund sein darf.“ Mich hat es so berührt, dass sie vor allen Kindern bekannt hat, dass sie jetzt eine Freundin von Jesus ist. Auch ihrer Mutter gegenüber machte sie daraus kein Geheimnis. Als die Mutter das Mädchen abholte, schrie sie ganz laut und ohne Scham über den Pfarrhof: „Mama! Ich bin jetzt eine Freundin von Jesus.“

Keine Zweifel mehr

Später erzählte mir die Mutter, ihre Tochter habe ihr von dem Gebet erzählt und sie gefragt, ob sie auch eine Freundin von Jesus werden möchte. Spätestens jetzt waren alle Zweifel weg. Ein Kind, dass frei betet, laut seinen Glauben bekennt und sogar noch dazu einlädt, hat alles begriffen.

Lasst uns den Glauben mutig aussäen

… und darauf vertrauen, dass Gott Wachstum schenkt. Vielleicht habt ihr schon eine ähnliche Situation wie Andrea erlebt? Erzählt uns von euren Sprinkle-Momenten. Wir sind gespannt!

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