Pfingsten ist auch das Fest, an dem Gott Distanz überbrückt und Menschen von Gott hören, so dass sie es wirklich verstehen. Die Aktion „Herzenssprache“ greift genau das auf und begegnet Menschen in ihrer Muttersprache mit einem Segenssatz und dem Evangelium. Eine moderne Idee, die sich sofort umsetzen lässt – an der Uni, in der Stadt oder im Park.
Pfingsten ist mehr als ein Feiertag im Kirchenkalender. Es ist der Moment, in dem Gott zeigt, dass er Menschen nicht auf Abstand hält. In Apostelgeschichte 2 hören Menschen aus vielen Ländern die Botschaft so, dass sie sie wirklich verstehen. Nicht als fromme Fremdsprache, sondern so, dass es ihr Herz erreicht.
Pfingsten ist das Fest, an dem Gott Distanz überbrückt – auch zwischen Kulturen und Biografien. Genau das lässt sich heute überraschend leicht und modern evangelistisch aufgreifen: mit der Aktion Herzenssprache.
Christinnen und Christen sprechen Menschen an der Uni, in der Stadt oder in einem Park freundlich an und stellen eine Frage, die nicht nach „Programm“ klingt, aber sofort eine Tür öffnet:
Viele lächeln schon bei solchen Fragen, denn sie vermitteln: „Du wirst gesehen. Deine Geschichte zählt.“ Manche erzählen dann vielleicht kurz von ihrer Herkunft, Familie, Kindheit. Andere nennen einfach eine Sprache. Beides ist gut.
Dann folgt der zweite Schritt: Ihr erklärt, dass ihr gute Wünsche und Segenssätze in verschiedenen Sprachen vorbereitet habt und bietet an, einen davon in der passenden Sprache vorzulesen. Dafür könnt ihr ganz einfach euer Handy (auch als Übersetzungshilfe) nutzen oder ihr habt vorbereitete Karten dabei, die ihr zudem weitergeben könnt. >>Hier findet ihr Vorschläge für Segenswünsche auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Farsi, Ukrainisch und Russisch.
Und genau hier passiert etwas Erstaunliches: Ein Segen in der eigenen Sprache landet oft tiefer als ein perfekt formulierter deutscher Text. Für Menschen, die sich im Alltag häufig „anpassen“ müssen, kann dieser Moment etwas ganz Besonderes sein.
Und wenn dann jemand fragt, warum ihr das macht, liegt genau hier eure Chance: Viele Aktionen sind freundlich, bleiben aber in der Kategorie „sympathisch“. Hier könnt ihr einen Unterschied machen und unkompliziert erklären, warum ihr diese Segenswünsche teilt.
Das kann ein kurzer, klarer Satz sein, der nicht überrollt, aber auch nicht ausweicht. Zum Beispiel:
„Wir feiern gerade Pfingsten. Christen glauben: Gott hat damals Menschen so angesprochen, dass sie ihn wirklich verstanden haben – trotz Sprachgrenzen. Wir möchten heute ein kleines Zeichen setzen: Du bist wertvoll, und Gott ist nicht weit weg.“
Das ist transparent, freundlich und deutlich. Jesus wird nicht „reingeschmuggelt“, sondern selbstverständlich genannt. Mit solch einem Statement benennt ihr den geistlichen Grund, ohne in einen Vortrag zu kippen und die Menschen werden merken, dass ihr nicht aus „sozialer Nettigkeit“, sondern aus Glauben – und aus Liebe – handelt.
Wenn Interesse da ist, könnt ihr beispielsweise mit folgenden Anschlussfragen weiter ins Gespräch kommen:
So bleibt es evangelistisch – weil es zu einer Begegnung mit Gott einlädt und nicht zu einer Diskussion über Religion. Manche Gespräche dauern vielleicht nur zehn Sekunden, andere zehn Minuten. Beides ist ein Gewinn, wenn es ehrlich ist. Und manchmal ist das größte „Sprachwunder“ nicht, dass jemand eine fremde Sprache hört, sondern dass jemand sich zum ersten Mal seit Langem verstanden fühlt – und dadurch offen wird für den Gedanken: Vielleicht spricht Gott wirklich. Auch zu mir.
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